Die Zuordnung dieser Person in eine passende Kategorie ist noch nicht erfolgt. Diese Zuordnung muss nach der Umstellung auf JOOMLA 3 von Hand erfolgen.

Neben den bereits erwähnten ganz frühen Namensnennungen tauchen die Staufenbiels in den Mühlhäuser Kirchenbüchern von Divi-Blasii, St Petri, St. Nikolai und der Marienkirche auf. Auch in Katasterlisten des Stadtarchiv sind einige Eintragungen zu finden. Die Eintragungen sind jedoch noch zu dünn, um größere Familienzusammenhänge zu rekonstruieren.

Das komplette Kirchenbuch von Divi-Blasii befindet sich gerade in der Aufbereitung. Die Taufen beginnen 1568. Das Taufbuch ist jedoch sehr umfangreich. Da kommen schon 100 und mehr Taufen pro Jahr zusammen. Die  Auswertung bis 1656 ist erfolgt.

Der älteste ist Martin Staufenbiel

Georg Staufenbiel

könnte vom Altersunterschied her sein Sohn sein, aber einen passenden Taufeintrag habe ich nicht gefunden.

Eine wichtige Grenze auch für die Familiengeschichte ist der Mühlhäuser Landgraben., die Grenze zwischen Mühlhäuser Gebiet und dem Eichsfeld.

Der Verlauf dieser Grenze ist auf dieser Karte gut zu erkennen. Er ist auch heute noch erkennbar und trennt die überwiegend katholischen Dörfer des Eichsfeldes von den überwiegend evangelischen um Mühlhausen.

Nachdem Mühlhausen eine Hochburg der Reformation und des Bauernkrieges war, wurden auch die umliegenden Dörfer des Eichsfeldes reformiert. Erst mit dem Erstarken der Gegenreformation um 1600 wurden die Eichsfelder Dörfer unter der Herrschaft des Erzbistums Mainz wieder katholisch. Das war also durchaus eine gute Möglichkeit, wie die Stauffenbiels von Mühlhausen ins Eichsfeld hätten kommen können. Die Datenlage in den Kirchenbüchern ist aber noch sehr mager. Nachdem sich die Gegenreformation durchgesetzt hatte gab es wohl kaum noch eine Möglichkeit den "Landgraben" zu überwinden. Die Auswertung der Kirchenbücher von Dörna ergab in den Jahren 1650 bis 1803 gerade mal eine Hochzeit von Dörna und Bickenriede. Bis in die 1960er Jahre war eine konfessionsverschiedene Ehe in dieser Gegend kaum möglich.

Nach der Auswertung der uns zur Verfügung stehenden Mühlhäuser Kirchenbüchern ergibt sich folgendes Bild:

Staufenbiels treten bereits vor den Kirchenbüchern in der gesamten Gegend südwestlich von Mühlhausen (Dörna, Diedorf, Struth)  und in Mühlhausen selbst (St. Nicolai, St. Petri, BMV, DiviBlasii) auf. Der früheste Eintrag ist in Divi Blasii zu finden, das ist schließlich auch das älteste uns bekannte KB (Martin *um 1550, Heirat um 1570).

Eine zentrale Stelle für die Mühlhäuser Staufenbiels scheint aber Adam Staufenbiel *1620 einzunehmen. Er taucht in Dörna auf, aber auch in St. Nicolai Mühlhausen, St. Petri, und BMV. Der häufig gebrauchte Zusatz "Meier von Pfafferode" zeigt, dass es sich sehr wahrscheinlich um die gleiche Person handelt, Pfafferode liegt ja auch am Ortsrand von Mühlhausen Richtung Dörna und St. Nicolai war sicher die am besten von Pfafferode erreichbare Kirche.  Eine Verbindung nach Büttstedt konnte ich aber nicht nachweisen.


Die frühesten Kirchenbücher unsere Region sind in Mühlhausen erhalten. Die evangelischen Kirchen

Divi-Blasi, (beginnt 1568)

St. Petri, (beginnt 1609)

St. Nicolai, (beginnt 1628)

St Georgi, (beginnt 1572)

St Kiliani (beginnt 1701) und die

Marienkirche (beginnt 1607)

enthalten Einträge zu Staufenbiel.

 

Auch im Stadtarchiv von Mühlhausen gibt es Katatstereintragungen mit dem Namen Stauffenbiel. Naturgemäß sind diese für genealogische Zwecke nicht sehr aussagekräftig, da ja Geburtsdaten fehlen und auch die Familienzuordnung nur spärlich möglich ist. 

Staufenbiel, Georg Nicolaus

Noch nichteingesehene Signaturen
Name                                           Ort                      Jahr  Signatur    Band/Seite
Staufenbiel Georg                                                 1626 10/EE, Nr.9     I/411
Staufenbiel, Johann  Andreas     Dörna                1695 10/EE, Nr.12   IV/187  IV/307
Staufenbiel, Tobias                                               1695 10/EE, Nr.12    V/320
Stauffenbiel, August                                             1731 10/EE, Nr.13    V/732
Stauffenbiel, Gottfried Adam                               1731 10/EE, Nr.13    V/31
Stauffenbiel, Johann Adam                                  1731 10/EE, Nr.13    V/730
Stauffenbiel, Johann Andreas                              1731 10/EE, Nr.13    V/726
Stauffenbiel, Johann Heinrich                             1731 10/EE, Nr.13    V/732
Stauffenbiel, Johann Tobias                                1731 10/EE, Nr.13    V/726
Stauffenbiel, Johann Zacharias                           1731 10/EE, Nr.13    V/994
Staffenbbiel, Maria Elisabeth                              1731 10/EE, Nr.13    V/1010
Stauffenbiel, Tobias                                             1731 10/EE, Nr.13    V/728  V/992


In der Chronik von Mühlhausen ist mir der Name Staufenbiel nicht aufgefallen. Ein Ratsherr oder eine ähnlich gestellte Persönlichkeit ist nicht erwähnt.

 

Alle Auswanderer
Die hier aufgeführten Staufenbiel bilden jeweils eine breit erforschte Ahnenlinie, die Zuordnung zum gesammten Stammbaum ist uns jedoch noch nicht gelungen.

 

Die Daten zu Breitenbach wurden intensiv aus unterschiedlichen Quellen zusammen getragen.
Hier wäre der Einblick in das komplette Kirchenbuch noch eine lohnenswerte Aktion, die ein
Gesamtbild ergeben könnte.

Ein schöner Überblick ist bereits mit der Ahnentafel des Hans Staufenbiel * gegeben.

Als erster ist uns Johannes Georg bekannt.

Bis zu dessen Urenkel Johannes *1843 können wir die Nachkommen in Breitenbach
verfolgen. Mit dem Bahnwärter Johannes gehts es dann in Birkungen weiter. 

Sowohl das Ahnenbuch des Rudolf Staufenbiel als auch unsere Daten nach Erfurt
beginnen aber mit Johannes Staufenbiel, der kurz vor 1800 in Breitenbach geboren wurde.
Seine Einbindung in die anderen Daten steht noch aus.
Die Nachkommen seines Sohnes finden wir dann in Erfurt (Hermann) bzw nach einem Abstecher
über das Vogtland  in Hannover  (Hironymus) wieder.  

Auch in Magdeburg taucht ein Georg Staufenbiel aus Breitenbach auf, dessen Zuordnung
noch nicht klar ist
 
Auf dem Friedhof in Breitenbach sind noch zwei Gräber vorhanden.
Otto Staufenbiel
August Staufenbiel
Die Zuordnung zu den Familien ist uns aber noch nicht gelungen.

Im Standesamt Heiligenstadt ist der Tod der Ordensschwester Margaretha Staufenbiel
beurkundet.

Von den noch lebenden Staufenbiels in Breitenbach wissen wir aus der Tageszeitung
vom 12.8.2014
. Sie sollten also etwa 1930 geboren sein. Vielleicht finden ja die Kinder
oder Enkel zufällig diese Seite und mailen uns die fehlende Verbindung.

In der Meldekartei des Staatsarchiv Hamburg sind einige Staufenbiel aufgeführt.
Einige Zuordnungen konnten wir finden, aber es sind auch noch völlig Unbekannte dabei.

Staufenbiel Alphons 28.2.1875 Breitenbach - 2175

Staufenbiel Anna 9.8.1882 Helmsdorf - 2046

Staufenbiel Karl 18.11.1867 Helmsdorf - 1964

Staufenbiel Frieda Anna Hedwig 25.3.1892 Etgersleben

Staufenbiel Gertrud 20.2.1895 Magdeburg

Staufenbiel Joseph 15.8.1868 Büttstedt 1102

Staufenbiel Magdalena Luise 18.6.1891 Bremen
     zweite Seite

Staufenbiel Paul 16.9.1889 Westeregeln 1020

Staufenbiel Richard Otto 1.11.1887 Olvenstedt 2627

Staufenbiel Wilhelm 27.9.1894 Etgersleben 2176

Die Daten von Helmsdorf entstammen einer Verkartung des Helmsdorfer Kirchenbuches, die wahrscheinlich von Frau Kauft getätigt wurde. Unseren Auszug dieser Daten haben wir von Herrn Ewald Frankenberg erhalten.Die Daten wurden offensichtlich in ein PC-Programm (vielleicht PC-Ahnen) eingetragen und dort als Liste gedruckt. Leider sind wie immer bei solchen Verkartungsformen die Informationsverluste doch erheblich. Und selbst wenn bei der Erfassung mit größter Sorgfalt vorgegangen wurde, bleibt bei Ungereimtheiten immer die Frage, ob diese Unstimmigkeit bereits in den Originalen enthalten war oder ob es sich um einen Lesefehler handelt. Jedenfalls entsteht doch sehr häufig der Wunsch nach Einsicht in die Originale.
Wir haben diese Daten trotzdem hier eingestellt, einfach weil wir nichts besseres haben. Aber ein vollständiges Fotografieren und Auslesen des KB Helmsdorf würde mich schon noch reizen. Vielleicht findet sich ja auf diesem Wege jemand mit einem Tipp zum Zugang zu den Originalen.
 

Leonard Staufenbiel

* um 1696
+ 27.09.1774

Die Daten von Helmsdorf entstammen dem Kirchenbuchduplikat 1826-1874 der Katholischen Kirche Helmsdorf (Kr. Mühlhausen). Einzusehen bei FamilySearch (Family History Library Catalog)
Film 1193945 Item 5 -Taufen,Heirat,Tote 1826-1843.
Auch kommen die Daten aus einem Auszug zur Verkartung des Kirchenbuches Helmsdorf. Diesen bekamen wir von Herrn Ewald Frankenberg . Weitere Informationen unter "HELMSDORF II"

Ahnenlinie Helmsdorf die Jüngere

Johannes Christian Staufenbiel

~09.05.1706-Büttstedt
+17.12.1785-Helmsdorf

Zwei männliche Nachkommen des Christian Staufenbiel verblieben in Büttstedt.

Von Cyriacus Staufenbiel sind uns nur 2 Töchter bekannt. So bleibt dieser Zweig recht kurz.

Aber mit Johannes Staufenbiel beginnt eine weit verzweigte Linie.

Johannes begründet mit einer großen Nachkommenschaft alle heute noch in Büttstedt lebenden Staufenbiel. Dazu noch einige in anderen Orten. Als direkter Nachkomme ist nur Valentin *1727 verbürgt. Aber mit dessen Söhnen beginnt die eigentliche Linie. Sicher haben eine ganze Reihe seiner Nachkommen in Büttstedt das Dorfleben geprägt und, so wie auf diesem Bild um 1950, Kirmes gefeiert.



Von folgenden Ahnenlinien ist der Grundstein für die Weiterführung in Büttstedt gelegt:
Ritter: Friedrich *2012
Henner: Jakob *2013 und Jannes *2016
Jeppchen - Bickenriede: Zwillinge Johann und Heinrich *2012

mit den Aufzeichnungen der Kirchenbücher ab 1702 in Büttstedt und Helmsdorf beginnt die exakte Aufstellung der Ahnenlinien. Am Anfang sind die Kirchenbücher noch sehr ungenau geführt, für unsere Staufenbiel-Linien sind die Zusammenhänge jedoch gut erkennbar und damit ziemlich gut gesichert.

Offene  Fragen, die sich aus anderen Quellen ergeben:

In den Verlustlisten des 1.WK taucht ein Albin Staufenbiel aus Büttstedt 
als Vermißter auf. Den Albin konnten wir noch nicht zuordnen. In der Chronik
des Dr. Dölle sind nur die Gefallenen, die
auch im Kirchenbuch eingetragen sind bzw. an der Kriegerkapelle verzeichnet
sind, genannt. Könnte also ein Vermißter fehlen.
Hinweise dazu wären also noch interessant.
Und dann gab es noch einen in Dingelstädt.
Dort ist im Adressbuch 1924 (Seite17) ein Albin Staufenbiel unter der
Adresse "Unstrut 21" ,"Kurzwaren en gros" eingetragen. Im Adressbuch von 1948
ist er auch noch vorhanden, jetzt in der Mühlhäuser Strasse.

Daten von Niederorschel



Außergewöhnlich in Hundeshagen ist die Kirche mit Glockenstuhl. Die Glocken sind nicht in einem Turm untergebracht sondern sie stehen neben der Kirche.

Die Einsicht in das Kirchenbuch von Hundeshagen konnte nun auch erfolgen.
Wir kannten bereits den Bernhard Staufenbiel *1823, der die Anna Catharina Elisabeth Wegerich von Hundeshagen geheiratet hat, aber in Etgersleben gearbeitet und dort die Staufenbiel angesiedelt hat. Um sicher zu stellen, dass zuvor keine Staufenbiels in Hundeshagen vorhanden waren (Breitenbach mit vielen Staufenbiels ist ja ziemlich nahe) wurden zuerst die Bücher vor 1840 durchgesehen.
- Geburtes- Heirats- Sterbebuch 1780-1803.
- Geburtes- Heirats- Sterbebuch 1803-1818.
- Heiraten 1819-1841
Dort tauchte der Name aber nicht auf.
 
Interessant ist auch die Geschichte um Kunigunde Staufenbiel. Ein schöner Beleg dafür, wie schnell man auf Storys der Journalisten reinfallen kann, wenn man nicht immer kritisch die Originalbelege sucht. Es lohnt sich also immer nach Kirchenbüchern und ähnlich belastbaren Quellen zu suchen und nicht nur das Geschätz auf Ancestry, Family-Search und wie sie alle  heißen nachzuplappern.




Auf dem Friedhof von Silberhausen sind 3 Gräber mit Staufenbiel zu finden.

Barbara Staufenbiel
geb. Gebhardt

Johannes Staufenbiel und Josefa Dölle

Albert Staufenbiel
und Regina