180 Staufenbiel, Adam *1576 +

  1. 178 Staufenbiel, Christian *..1624 +23.2.1708

Ahnenforschung StaufenbielStammblatt drucken

Adam Staufenbiel ist uns als ältester Staufenbiel Büttstedts aus der Musterungsliste von 1599  bekannt.

1542-1551  Die Türkensteuerlisten enthalten nicht den Namen Staufenbiel
                      oder ähnlich klingend.
um 1576    geboren, wahrscheinlich nicht in Büttstedt
1599        "Adam Stauffenmuller,
 
seines alters 23 Jahre, ein Haus, aber noch Unbezahlt, ist ein Scheffer"
(Ausschnitt-Musterungsliste 1599 LHSA,MDRep.A37a,XXI Nr.6 Seite166a)
1610 Adam Staufenbeul
Ackerbesitzer, zahlt Dienstgeld.
( Urkunde im StA Magdeburg). 
(email M.Döring)
 Ausschnitt des Reuterschen Lagerbuches von 1610 aus der Chronik Büttstedts von Dr.Adalbert Dölle
1627       im Reuterschen Lagerbuch von 1627
             (Quelle: LHA Magdeburg, Abt. Wernigerode, Rep. A 39a Tit. XXII Nr.1)
 "Adam Staufenbeul
0,1 Landbesitz in Hufen,
- Abgabe an Getreide in Maltern
1 Rauchhuhn(Die Herd- oder Feuerstätte wurde Rauch genannt,
und wer einen eigenen Rauch besaß mußte eine entspr. Abgabe bezahlen)
10 Schneeberger (1Schn.=15Pfg.) Dienstgeld
(Dok.0295)
Tod nicht belegt.  Jedoch vor 1675 , da im Gleichensteiner Jurisdiktionalbuch nur Christian Stauffenbeul benannt ist.

Da Adam und Christian in ihrer Zeit jeweils als die einzigen Staufenbiels in den Listen erscheinen, liegt natürlich der Schluß nahe, dass es sich um Vater und Sohn handelt. Jedoch ist "Stauffenmuller" noch sehr weit von "Staufenbiel" entfernt, aber in der Musterungsliste klar lesbar. Im Kirchenbuch der Neustadt von Eschwege sind nach den Abschriften von Dr. Karl Kollmann und Rainer Nickel einige Stauffemoller als Paten erwähnt. (Seite 236 und 237). Die Tatsache, dass sie nur als Paten auftauchen, deutet wahrscheinlich darauf hin, dass diese Staufemoller aus der Altstadt stammten, deren Kirchenbücher nicht erhalten sind. Auf alle Fälle gab es diese Namensvariate damals, entweder in Eschwege oder der näheren Umgebung. Ob es aber dann zu Staufenbiel geworden ist, ist schon unklar, zumal in dieser Zeit in Mühlhausen der Name bereits als "Stauffenbil" zu lesen ist.  

Adam wird auch in den Reuterschen Lagerbüchern von 1610 und 1627 erwähnt. (nach Dr. Dölle). Eine Abschrift des Buches von 1610 liegt auch im Stadtarchiv Heiligenstadt. Hier die Seite mit Adam Staufenbeul.

Auch der Alterunterschied zu Christian läßt noch Zweifel aufkommen.

Die Herkunft des Adam ist noch ein sehr spannendes Forschungsgebiet. Ältere Kirchenbücher von Mühlhausen und Dörna zeigen, dass da schon einige Staufenbiels lebten. Eine Verbindung zu Adam herzustellen ist uns jedoch bisher noch nicht gelungen.